Biathletin Klug holt Bronze in Pyeongchang

Pyeongchang – Clara Klug hat bei den Paralympics Bronze im Biathlon gewonnen. Die 23-Jährige musste sich über zehn Kilometer bei den sehbehinderten Ahtletinnen nur Oksana Schischkowa aus der Ukraine und der umstrittenen Russin Michalina Lisowa geschlagen geben.

Mit einer Zeit von 42:01,6 Minuten fehlten Klug bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen in Pyeongchang gut vier Minuten zu Gold. Bei insgesamt vier Schießeinlagen leistete sich die Münchnerin einen Fehler. Klug, die in Südkorea ihre Paralympics-Premiere feiert, wird auf der Strecke von ihrem Begleitläufer Martin Härtl mit verbalen Kommandos geführt.

Silbermedaillengewinnerin Lisowa, die unter neutraler Flagge dabei ist, hatte erst kurzfristig die Starterlaubnis für die Winterspiele erhalten und damit beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) heftige Kritik hervorgerufen. Der DBS hatte die Freigabe für Lisowa öffentlich als unverständlich bezeichnet, «weil ihr Name im McLaren-Report auftaucht». Andrew Parsons, der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, hatte entgegnet, es gebe «verschiedene Listen».

Martin Fleig verpasste eine Medaille nur um einen Platz. Der 28-Jährige kam 2:33,2 Minuten hinter dem Sieger Taras Rad aus der Ukraine ins Ziel. Auf Bronze und den US-Amerikaner Andrew Soule fehlte ihm in der sitzenden Kategorie eine Minute. Fleig leistete sich einen Schießfehler und benötige insgesamt 48:02,7 Minuten für die 12,5-Kilometer-Strecke. Über die gleiche Distanz war der Sportler vom Ring der Körperbehinderten Freiburg 2017 Weltmeister geworden.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

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