Aosta: Malerisches Städtchen in den italienischen Alpen

Aosta ist die Hauptstadt der autonomen Region Aostatal in den italienischen Alpen. Die Stadt liegt nahe den Grenzen zur Schweiz und Frankreich und findet sich in den Gebirgsmassiven der höchsten Berge Europas wieder. Dazu gehören das Matterhorn, der Mont Blanc und der Monte Rosa.

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Die Stadt Aosta mit ihren rund 35.000 Einwohnern liegt etwa 583 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich auf einer Fläche von 21 Quadratkilometern. Die malerisch schöne Landschaft hat Besuchern einiges zu bieten: Von Sport über Geschichte, Kultur und Entspannung ist hier für jedermann etwas dabei.

Aosta: Wunderschöne Stadt in den italienischen Alpen

Die Landschaft des Aostatals wird von atemberaubenden Bergen, großen Waldgebieten und Gletschern geprägt. Die Skigebiete verwandeln sich im Sommer in schöne, fruchtbare Regionen mit grünen Tälern, plätschernden Bächen und schneebedeckten Gipfeln.

In dem Städtchen Aosta ist heute noch Einiges aus der römischen Zeit erhalten. Die Stadtmauer ist in großen Teilen noch vorhanden, sowie einige Türme und ein Stadttor, wovor sich ein sogenannter Triumphbogen, der „Arco d’Augusto“, befindet, ein frei stehendes, torförmiges Bauwerk, das in Rom zu Ehren triumphierender Kaiser oder Feldherren errichtet wurde.
Zu bestaunen ist auch die „Pont de Pierre“-Brücke, die einst über einen Fluss führte, der heute an einer anderen Stelle verläuft. Außerdem sind noch Reste des Theaters, des Forums und des Amphitheaters zu bewundern.

Was man in Aosta erleben kann

Neben verschiedensten Veranstaltungen bietet das Örtchen auch ein Casino und zahlreiche Wellness-Angebote. Insbesondere aber die sportlichen Tätigkeiten sind hier besonders gefragt: Neben Trekking, Wandern, Golfen, Wassersport, Radfahren und Mountainbiking kann man Luftsport betreiben, Reiten, Ski– und Snowboardfahren, in Abenteuerparks gehen oder Schlitten- und Bobfahren. Menschen, die eher intellektuell zu begeistern sind, können sich die vielen Traditionen und die Ökogastronomie anschauen sowie ins Kino oder Theater gehen.

Die Geschichte des kleinen Städtchens Aosta

Das Aostatal in Italien wurde im Jahr 23 v. Chr. von Augustus Terentius Varro Murena erobert, und der dort lebende Stamm der Salasser wurde in die Sklaverei verkauft. Die heutige Stadt Aosta wurde damals unter dem Namen Augusta Praetoria aus einem bestehenden Legionslager heraus gegründet.
Die Stadt wurde schachartig angelegt, sie bestand aus 64 Stadtteilen, welche die Form von Quadraten hatten, und auch heute noch ist die römische Struktur im Stadtbild der Altstadt zu erkennen.

Aosta und das Aostatal sind es nicht nur wegen ihrer wie gemalt schönen Landschaft einen Besuch wert, sondern auch wegen ihrer Freizeitangebote, Kultur und der Geschichte, die durch die alten Sehenswürdigkeiten noch immer erlebbar ist.

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