Andreas Bauer: Tournee an anderen Orten wäre «Blödsinn»

Sapporo – Skisprung-Bundestrainer Andreas Bauer setzt auf eine schnelle Einführung der Vierschanzentournee für Frauen. «Es gibt noch ein paar organisatorische Dinge zu lösen. Aber ich bin ganz guter Dinge, dass da jetzt richtig Bewegung reinkommt», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Für sein Team um die Olympia-Zweite Katharina Althaus wäre das «ein absoluter Schritt nach vorne», befand Bauer. «Das hätten die Frauen meiner Meinung nach absolut verdient. Ich bin absoluter Befürworter, dass sie auch auf den klassischen Schanzen teilnehmen.»

Während der am vergangenen Montag beendeten 68. Vierschanzentournee war der Druck auf die Organisatoren von Sportlern, Funktionären und Medien gewachsen. Deutscher Skiverband (DSV) und der Österreichischer Skiverband (ÖSV) signalisierten ihre Bereitschaft für eine Aufnahme in den kommenden Jahren. Für Bauer wäre es «Blödsinn», die Tournee der Frauen an anderen Orten auszutragen. Der 55-Jährige bevorzugt ein anderes Szenario: «Gerade der Quali-Tag würde sich für mich anbieten, um die Entscheidung der Damen dranzuhängen. Das wäre ein sehr würdiger Rahmen.»

Fotocredits: Hendrik Schmidt
(dpa)

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