Benediktenwand und Tutzinger Hütte in den Bayerischen Voralpen

Die Benediktenwand in den Bayerischen Alpen bietet Wanderwege in fast allen Schwierigkeitsstufen. An einem Tag sind die Wanderrouten kaum zu schaffen. Die Tutzinger Hütte ist da ein passender Ort zum Ausruhen oder Übernachten.

Aufstieg zur Tutzinger Hütte

Aufstieg zur Tutzinger Hütte(c)Flickr/dorena-wm

Die Benediktenwand ist sagenumwoben. Sie soll auf vier goldenen Säulen stehen und  in ihr sollen Schätze versteckt sein. Ein Junge soll sogar einen Goldbrunnen gesehen haben, der, nachdem er jemanden hinzurief, verschwunden war. Der Eingang zu den Goldschätzen soll nur zu einer bestimmten Zeit am Tag geöffnet sein. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass die Benediktenwand mit ihren Wanderwegen von der Tutzinger Hütte aus so beliebt ist.

Benediktenwand bietet traumhaften Ausblick

Von der Tutzinger Hütte aus können sich Wanderer zwischen dem West- und dem Ostaufstieg entscheiden. Im Frühling ist der Westanstieg zu empfehlen, denn der Ostanstieg ist mit seinen Schneeresten in dieser Jahreszeit noch sehr gefährlich.

Klettern an der steilen Nordwand oder eine kombinierte Tour mit dem Mountainbike ist ebenfalls möglich.

Schwindelfreie werden mit einem traumhaften Ausblick über die Bayerischen Alpen belohnt. Für etwas Abwechslung kann man sich beim Abstieg einen der anderen Wanderwege aussuchen.

Wie kommt die Benediktenwand zu ihrem Namen?

Die Benediktenwand hat ihren Namen einer Sage zufolge von einem Geistlichen, der die Wand, die damals noch Kirchstein hieß, bestieg. Oben angekommen rief er überwältigt vom Ausblick: „Benedicta Bavaria!“.

Andere meinen, die Benediktenwand habe ihren Namen lediglich von dem Kloster Benediktbeuern, dass sich am Fuße der Wand befindet.

Tutzinger Hütte: gemütlich und umweltschonend

Die Tutzinger Hütte in 1327 Metern Höhe ist von Benediktbeuern aus in zwei bis drei Stunden ausschließlich zu Fuß zu erreichen. Auf der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf die Nordwand der Benediktenwand.

2000 wurde die über 90 Jahre alte Hütte abgerissen und eine neue errichtet. Die neue Tutzinger Hütte mit umweltschonendem Energiespartkonzept hat 2006 das Umweltgütesiegel des Deutschen Alpenvereins erhalten.

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