Hydrospeed: Tanzen Sie den River-Boogie!

Wem Rafting schon zu langweilig ist, sollte es mal mit Hydrospeed versuchen. Beim River-Boogie, wie es auch genannt wird, ist man nicht durch das Boot geschützt. Adrenalinkitzel ist bei dieser Extremsportart garantiert.

SLB6059Hydrospeed (c)Flickr/s.schmitz

Eigentlich ist Hydrospeed genauso wie Rafting – nur das Boot fehlt. Im Kampf gegen die Strömung und das manövrieren durch die Felsen im Fluss bietet Action in höchstem Maß. Mit einem kleinen Schwimmbrett ragt der Oberkörper noch gerade so aus dem Wasser. Ansonsten ist man dem reißenden Fluss ganz allein ausgeliefert.

Im Sommer wird Hydrospeed besonders alternativ zum Ski in Südtirol, den Alpen oder auch in Italien angeboten. Ansonsten meistens überall, wo es auch Rafting gibt.

Extremsportart Hydrospeed

Rafting gehört zwar auch zu den Extremsportarten, ist aber nur die weichgespülte Version vom Hydrospeed. Vor allem die Gruppe, in der man sich auf dem Boot befindet, gibt einem zusätzliche Sicherheit und Mut. Beim Hydrospeed dagegen, kann man sich nicht auf seine Mitstreiter verlassen, denn man hat gar keine. Man kann zwar in einer Gruppe schwimmen und wird angeleitet, aber auf dem Minifloß ist man auf sich allein gestellt.

Der direkte Kontakt mit dem Wasser bedeutet auch erhöhte Schutzmaßnahmen, denn für unerfahrene kann Hydrospeed sehr gefährlich sein. Den River-Boogie sollte man deshalb nur mit einem Guide und einer ausführlichen Einweisung tanzen. Ein Helm, ein Neoprenanzug mit Schwimmweste und Flossen sind beim Hydrospeed Pflicht.

Hydrospeed: Abenteuer für erfahrene Schwimmer

Hydrospeed macht zwar unheimlich Spaß, ist aber nicht für unerfahrene Schwimmer. Meistens nehmen die Guides nur Teilnehmer mit sehr guten Schwimmkenntnissen und guter Kondition mit auf die Touren. Fast immer wird ein Mindestalter von 12 bis 14 Jahren vorausgesetzt und Teilnehmer unter 18 müssen zusätzlich eine Einverständniserklärung der Eltern vorzeigen.

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