Langläuferin Kolb Neunte bei Sprint-Weltcup

Davos – Lichtblick für die deutschen Loipen-Asse: Hanna Kolb ist beim Sprint-Weltcup in Davos erstmals im WM-Winter ins Halbfinale gestürmt. Mit dem neunten Platz sorgte die 25-Jährige für das beste Ergebnis der deutschen Langläufer.

Sandra Ringwald (13.), Elisabeth Schicho (26.) und Sofie Krehl schieden ebenso im Viertelfinale aus wie Sebastian Eisenlauer (15.) bei den Herren.

Die Siege gingen an die Norwegerin Maiken Caspersen Falla und Sergej Ustjugow aus Russland. Falla setzte sich im Finale vor ihrer Landsfrau Ingvild Flugstad Oestberg durch, die am Vortag das Rennen über 15 Kilometer Freistil gewonnen hatte. Dritte wurde Hanna Falk aus Schweden. Ustjugow verwies die Norweger Finn Haagen Krogh und Sindre Bjoernestad Skar auf die Plätze.

In den Distanzrennen am Samstag hatten Norwegens Asse die Konkurrenz voll im Griff. Bei den Damen verwies Oestberg über 15 Kilometer im freien Stil in 37:44,4 Minuten ihre Teamgefährtin Heidi Weng (+7,9 Sekunden) auf Platz zwei. Dritte wurde Krista Parmakoski aus Finnland (+16,7). Beste deutsche Starterinnen waren Katharina Henning als 16. (+1:50,4 Minuten) und Julia Belger (+1:51,5) auf Platz 17. Stefanie Böhler belegte mit 2:16,9 Minuten Rückstand Rang 27.

Über 30 Kilometer der Herren war Gesamtweltcupsieger Martin Johnsrud Sundby in 1:07:31,6 Stunden der Schnellste. Anders Gløersen machte als Zweiter mit 13,7 Sekunden Rückstand den norwegischen Doppelerfolg perfekt. Platz drei belegte der Finne Matti Heikkinen (+25,7).

Die deutschen Läufer spielten wie in den ersten Saisonrennen keine Rolle. Lucas Bögl kam mit 3:34 Minuten Rückstand auf den Sieger als 35. ins Ziel. Noch schlechter lief es für Thomas Bing, der mit 4:56,7 Minuten Rückstand 52. unter 78 Startern wurde.

Fotocredits: Antonio Bat
(dpa)

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