Volles Programm für Eissprinter Nico Ihle

Obihiro – Mit vier Starts in drei Tagen beginnt für Nico Ihle am Freitag die Weltcup-Saison der Eisschnellläufer. Der Olympia-Achte aus Chemnitz nimmt im japanischen Obihiro zweimal die 500 Meter sowie die 1000 Meter und den Teamsprint in Angriff.

«Ich will im Weltcup von Beginn an unter den Besten mitmischen. Ich bin bestens motiviert und kann auf beiden Sprint-Strecken direkt in der A-Gruppe starten», äußerte Ihle zu seinen Zielen. Noch ein wenig mehr rechnet er sich eine Woche später im japanischen Tomakomai aus, weil er mit den Bedingungen auf einer Freiluftbahn aufgrund seines Trainings unter freiem Himmel in Chemnitz bestens vertraut ist.

Für Claudia Pechstein beginnt ihr 27. Weltcup-Winter mit Rennen über 3000 Meter, im Massenstart und der Teamverfolgung. Die 46-Jährige will trotz ihres Alters dafür sorgen «dass die Namen der deutschen Damen nicht ganz aus den Top Ten der Ergebnislisten verschwinden». Zuvor hatte sie die Trainingsmöglichkeiten im Verband kritisiert, war aber in Inzell mit drei Siegen und nunmehr 37 Titeln bei nationalen Meisterschaften zur alleinigen Rekordhalterin aufgestiegen.

Dritter Hoffnungsträger des deutschen Teams ist der Erfurter Patrick Beckert. Für ihn ist es schwierig einzuschätzen, «wie es bei den ersten drei Weltcups laufen wird, da es sich eher um langsamere Bahnen handelt». Wichtig ist für ihn, die Saison konstant gut zu laufen, um im Gesamtweltcup unter den Top 6 zu landen. An den Teamrennen beteiligen sich die deutschen Männer diese Saison nicht.

Fotocredits: Peter Kneffel
(dpa)

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